Das Leibniz- Institut für Medienforschung untersuchte, wie Kinder bis zum 5. Lebensjahr in sozialen Medien dargestellt werden. Viele sogenannte Family-Influenzer-Accounts teilen ihren Alltag mit ihren Followern. Viele Influencer bilden dabei auch Kinder ab und erhalten damit eine hohe Reichweite.
Kinder werden damit öffentlich und /oder gewerblich zum Teil der Kommunikation, ohne selbst entscheiden zu können, wie und ob sie im Internet erscheinen wollen.
44% der Beiträge enthalten Bilder von Kindern. Zwei Drittel der Influencer*innen greifen dabei auf die Möglichkeiten zurück, die Kinder nicht identifizierbar zu machen (Verpixelung, Overlay oder Kameraeinstellungen).
In einem Drittel jedoch sind die Kinder erkennbar – so entstehen frühe digitale Spuren im Netz. Die Darstellung der Kinder kann mit deren Recht auf Privatsphäre, Persönlichkeits- und Datenschutz kollidieren.
Darum wurden Handlungsempfehlungen für Influencer*innen entwickelt, die dabei helfen sollen, die Rechte der Kinder zu schützen.
Mehr zum Thema und die Handlungsempfehlungen sind hier verlinkt.