Start Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Kindeswohlgefährdung

    Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Kindeswohlgefährdung

    Angebots-ID: 1909  •  Zuletzt aktualisiert am: 18. Juni 2020
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    Mit der Einführung des §8a SGB VIII rückte das Thema Kindeswohlgefährdung im familiär-häuslichen Bereich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wurde die Aufgabe der Jugendhilfe, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen, konkretisiert und mehr als bisher ins Bewusstsein der Fachkräfte gerückt.

    In der Praxis treten zahlreiche Fragen auf: Was ist unter Kindeswohl zu verstehen und wie kann eine Gefährdung zuverlässig erkannt werden? Was bedeutet Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Eltern bei der Einschätzung des Risikos einer Kindeswohlgefährdung?

    Wie komme ich mit Kindern, Jugendlichen und Eltern über Gefährdungen ins Gespräch und welche Hilfen stehen zur Verfügung? Was tun, wenn Hilfen nicht angenommen werden oder nicht ausreichen? Wo kann ich selbst Unterstützung bekommen? Wie muss die Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Einrichtungen gestaltet werden?

    Der Fokus der Fortbildung liegt in der Partizipation von Eltern und Kindern und Grenzen der Einbeziehung. 

    Sie soll pädagogischen Fachkräften relevantes Wissen über dieses Thema vermitteln und für die besondere Situation der Kinder und Jugendlichen sensibilisieren. Zudem soll es darum gehen, herausfordernde, pädagogisch Situationen besser zu verstehen und handlungsfähig zu bleiben. Die pädagogischen Fachkräfte sind eingeladen, über schwierige Situationen im Arbeitsalltag zu sprechen, ihre berufliche Rolle und Haltung zu reflektieren und Orientierungshilfen zu erarbeiten, die ein sicheres, angstfreies Arbeiten ermöglichen.

    Die Veranstaltung geht über zwei Tage!

    18.03.2021 von 9-17 Uhr

    19.03.2021 von 9-15 Uhr

    Anmeldung